L´Aquila - Projekt

Kategorie-Beschreibung

Update 31.03.2020

Wer kann sich noch an unser Gitterboxenprojekt erinnern?

Hier nochmal kurz eine Zusammenfassung: Unser Partnerverein in L´Aquila hat sich eine Quarantäne-Station gewünscht, in denen kranke oder frisch kastrierte Hunde, aber auch Mutterhündinnen mit ihren Neugeborenen unter hygienisch einwandfreien Bedingungen gesund und fit werden können.

Da diese Stationen, in denen man die Quarantäneboxen je nach Bedarf größenmäßig anpassen kann, im Fachhandelt unfassbar teuer sind, haben wir eine Berufsbildende Schule in Neustadt am Rübenberge gefunden, die mit ihrer metallverarbeitenden Klasse die Boxen für uns fertigen.

Leider ist das Projekt immer wieder ins Stocken geraten, denn die Lehrer haben sehr viel andere Aufgaben zu bewältigen, dann wechseln die Schüler und neue müssen eingearbeitet lernen.

Dennoch geht es - langsam aber sicher - voran:

Alle Seitenbleche sind gefertigt. Zwar nicht, wie wir das angedacht hatten aus den Kunststoffplatten, sondern aus Edelstahl. Dafür aber kostenfrei für uns. Jetzt fehlen die Seiten- und Rückteile, die als nächstes angebaut werden müssen.
 
Dann werden die Türen in Angriff genommen. Anschließend sollen die Bodenplatten bestellt werden.
 

Bislang haben wir noch keine Kosten übernehmen müssen - die Schule hat sich um alle Materialien gekümmert.

Wir berichten weiter und hoffen, auch bald wieder aktuelle Fotos zu bekommen.

 

Das Tierheim "Cuccefelici" in L`Aquila ist ein ganz Besonderes!

Es gibt dort nämlich keine Zwinger, sondern die Hunde leben  in wohl zusammen gesetzten Gruppen in großen Ausläufen zusammen. Die Ausläufe bestehen aus Naturböden und für jeden Hund gibt es eine eigene Hütte. Natürlicher Baumbestand schützt vor der Sonne. Nicht verträgliche Hunde leben zwar allein, aber immer im Sichtkontakt zu anden Vierbeinern.

Rund 400 Hunde beherbergt das Refugiom dauerhaft - jeder Hund hat einen eigenen Namen. Die Mitarbeiter sind unfassbar engagiert. Fragt man sie nach den Eigenschaften von bestimmten Hunden, können sie einem sofort umfassend antworten. Und das bei dieser Hundeanzahl!

Es gibt ein kleines Ambulatorio mit Ultraschallgerät und Zentrifuge. So kann der Tierarzt vor Ort behandeln, was den Tieren viel Stress erspart. Wir haben seinerzeit das gebrauchte Ultraschallgerät über Spenden mitfinanziert.

Maurizio und seine Frau Francesca leiten das Tierheim mit viel Hingabe. Die Leitung eines solchen Tierheims ist in Italien nicht leicht - die natürlicheren Haltungsbedingungen brauchen mehr Platz und machen mehr Arbeit (da kann man nicht mit dem Wasserschlauch schnell durch, um zu reinigen!). Die Tiere danken es täglich - sie sind ausgeglichener, sozialer und weniger krank.

Hier unterstützen wir immer wieder mit Futterspenden. Vor einigen Jahren gab es so starke Schneefälle, daß die Mitarbeiter nicht mehr in die Ausläufe kamen und auch die Wasserleitungen eingefroren sind. Da haben wir sehr schnell so viel Geld sammeln können, daß eilig eine Schneefreese angeschafft werden konnte. Gasflaschen waren zu dieser Zeit Mangelware, denn alle brauchten Gas für ihre Heizungen und zum Kochen und Nachschub kam ob der zugeschneiten Straßen nicht zuverlässig an. Daduch war Gas abartig teuer, wurde aber dringend gebraucht, um die Wasserleitungen aufzutauen.

Hier geht es zur Homepage des Tierheims / Vereins (auf italienisch).

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